Ende des 19. Jahrhunderts startete ein Projekt zum Anschluß der Westuckermark an das Eisenbahnnetz. Viele neue Eisenbahnstrecken folgten in andere Gebiete, so auch der Eisenbahnbau mit der Strecke von Templin nach Eberswalde. Am 15.12.1898 rollte der l. Eisenbahnzug durch Ahrensdorf. Die meisten Dorfbewohner standen an der Strecke um diese technische Neuheit zu bewundern. Das moderne Zeitalter hatte endlich auch Ahrensdorf erreicht. Die Bahnhaltestelle wurde in der Dorfmitte angelegt, wo auch heute noch alles an einen Feldbahnhof erinnert.
ODEG-Bahn..... Ergänzung 2006: Die Nahverkehrsstrecke Templin-Eberswalde wird nicht mehr von der Deutschen Bahn befahren. Der Personenverkehr wurde danach von der ODEG (Ostdeutsche Eisenbahn Berlin-Brandenburg) aufrechterhalten. Im Zuge der Einsparmaßnahmen ist, ab Winterfahrplan 2006/2007, der Eisenbahnverkehr eingestellt worden. Als Ersatz gibt es von Templin nach Joachimsthal einen Schienenersatzverkehr.
Ahrendsdorf Ausbau,Drei HäuserVom Bahnhof führt ein Weg zum Ausbau "Drei Häuser". Ein Nachkomme von Jacob Lembke hatte dieses Anwesen 1860 als Zweithof eingerichtet. Der ursprüngliche Lembkehof befindet sich in der Dorfmitte, nahe der Bahnhaltestelle.
Geände der ehemaligen Sandbahn AhrensdorfIn der Nachkriegszeit gab es auf der Sandbahn bei "Drei Häuser" große Motorradrennen, die Zehntausende Besucher anlockten. Das erste Rennen war am 05. Juni 1955. In den nachfolgenden Jahren verloren die Rennen durch die politische Entwicklung in Deutschland an Bedeutung. 1961 kam das Ende der Sandbahn. Die Sandbahn wurde noch als Fahrschulgelände genutzt. Danach erfolgten später Aufforstungen.
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Durch den Lauf der Jahre können sich Veränderungen zu den Informationen und Fotoansichten ergeben.