Ahrensdorf ist mit seiner landschaftlichen Umgebung von drei großen Seen geprägt. Schon bei der ersten Erwähnung wird auf die günstige Lage zwischen Lübbe- und Fährsee hingewiesen. Diese Seen stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit der Entwicklung und Wirtschaft des Dorfes in den letzten Jahrhunderten.
Badestelle am ZaarseeAm Zaarsee, dem Ausgangspunkt des Dorflehrpfades, war über viele Jahre eine Holzablage vorhanden, um Holz der Region zu verladen und Flöße zusammenzustellen. Friedrich der Große, König von Preußen, legte in seiner Regierungszeit fest, daß Kiefern- und Eichenholz aus dem Templiner Raum per Floß oder Lastkahn durch die natürlichen vorhandenen und künstlich angelegten Kanäle zwischen den vielen Seen zur Havel nach Berlin gebracht werden sollten. Die Holzablage befand sich an der heutigen Badestelle des Zaarsees.
Blick auf den Fährsee bei AhrensdorfDer Zaarsee ist unmittelbar mit dem Fährsee verbunden der am Hotel "Fährkrug" endet. Beide gehören zu den 5 Seen des Templiner Seenkreuzes.
Friedrich der Große ließ auch vom Zaarsee zum Lübbesee einen Verbindungskanal für Lastkähne bauen, mit denen Holz und andere Güter transportiert werden konnten. Der Kanal ist heute noch als Wassergraben vorhanden, aber nicht mehr schiffbar. Er war Teil der öffentlichen Wasserstraße in Richtung Havel.
Blick auf den Lübbesee bei AhrensdorfDer dritte größere See bei Ahrensdorf ist der Lübbesee mit einer hervorragenden Wasserqualität und einer Gesamtlänge von fast 11 km. Er reicht von Templin bis nach Ahlimbsmühle. Viele Ferien- und Wohnsiedlungen, Pensionen, Hotels und andere Freizeiteinrichtungen wurden im 20. Jahrhundert am Lübbesee errichtet.
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Durch den Lauf der Jahre können sich Veränderungen zu den Informationen und Fotoansichten ergeben.