Der Friedhof entstand im Jahre 1860, weil der alte Friedhof im Dorfzentrum am "Winkel" nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen entsprach. Bereits 1857 ließ Frau Friederique Amalie Brockes für ihre Familie an diesem Standort ein Erbbegräbnis errichten. Das Erbbegräbnis wurde in Form einer Kapelle gebaut, wobei der Grundriß die Form eines Kreuzes zeigt. Im Jahre 1888 lies die Familie Reiche ein eigenes Erbbegräbnis neben der Kapelle bauen. Nach dem 1. Weltkrieg wurde dieses Erbbegräbnis abgerissen. Es blieben nur die Außenmauern mit drei Treppenstufen. Der Platz wurde mit einem schmiedeeisernen Zaun eingefriedet und ein hohes Kreuz aus schwedischem Granit errichtet. Links und rechts stehen Steine mit den Aufschriften "Familie Reiche" und "Familie Brockes". Das ehemalige Brockesche Erbbegräbnis wird heute als Leichenhalle genutzt.
Der Rastplatz zum Verweilen und Picknick wurde 1992 geschaffen. Von hier aus führt ein malerischer Wanderweg (Markierungszeichen: gelber Punkt) durch das RagöserTal nach Beutel.
Da die alte Dorfschule nicht mehr den Anforderungen entsprach, wurde in den Jahren 1914/15 eine neue Schule gebaut. Sie erstand genau auf dem Standort der ersten Schule des Dorfes. Die Einweihung der Schule fand am 5. September 1915 statt. Mit dem 3. Juli 1970 wurde an dieser Schule zum letzten Mal Unterricht erteilt. Die Schüler wurden danach in Lychen unterrichtet.
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Durch den Lauf der Jahre können sich Veränderungen zu den Informationen und Fotoansichten ergeben.