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Templin - Fotoimpressionen aus der "Perle der Uckermark"


Gandenitz - Stadt Templin - Dorfrundgang

1. Denkmal

Krigerdenkmal am Friedhof Gandenitz

Das Gandenitzer Kriegerdenkmal wurde am 29. Mai 1921 eingeweiht. Es ist ein Findling mit Graniter Tafel auf der die 19 Namen der gefallenden Soldaten des Weltkrieges 1914/18 stehen. Auf dem Findling befindet sich der brandenburgische Adler. Im Jahre 1945, unter sowjetischer Verwaltung des Dorfes, büßte der Stein seinen Platz ein, er wurde in die Erde versenkt.

Erst auf Wunsch des Bürgers Adolf Pritzkow, dessen Bruder auf der Gedenkplatte des Steinens genannt ist, wurde das Denkmal 1964 wieder errichtet, jedoch ohne Adler. Die Kosten übernahmen Herr Pritzkow und andere Bürger der Gemeinde.

Damit der Adler nicht verloren ging, hatte ein Gandenitzer Einwohner ihn heimlich mit nach Hause genommen und jahrzehntelang versteckt. Heute breitet der Adler wieder seine Flügel auf dem Kriegerdenkmal aus.

2. Kirche

Peter- und Paul-Kirche in Gandenitz

Das Kirchengebäude, die Peter- und Paul-Kirche zu Gandenitz, das nur allein dem heiligen Petrus geweiht war, ist ein massiver Feldsteinbau des 13. Jahrhunderts. Die Kirche, sie war auch Wehrkirche, liegt etwas erhöht inmitten des von einer Feldsteinmauer umgebenen kirchlichen Friedhofs. Die beiden Arme der Dorfstraße umschließen das Kirchenareal.

Zur Geschichte der Kirche gehören verschiedene bauliche Erneuerungen und Veränderungen. So mußte 1754 nach den Einsturz des Kirchengiebels, dieser neu gemauert und der Glockenstuhl erneuert werden. Vier Fenster wurden im Jahre 1768 vergrößert.

Besonders festlich ging es am 17. Mai 1987 in der Kirche zu, es wurde das 1OO-jährige Jubiläum der Orgel gefeiert. Teile der Feldsteinmauer, an der der Zahn der Zeit nagte, wurden durch Herrn Paul Krohn (1985/89) und durch ABM-Kräfte (1992) wieder aufgebaut.

Die Kirchenglocke stammt aus dem Jahr 1567. Mit Hilfe der Kirchenglocke wurden die Dorfbewohner nicht nur zum Gottesdienst gerufen, sondern ihr weithin schallernder Klang regelte den Tagesablauf der Dorfbevölkerung, signalisierte aber auch Feueralarm und andere besondere Anlässe. Die Kirchenglocke zählt zu den ältesten Glocken der Uckermark. Die Glocke trägt die Inschrift: "Gottes Wort bleibet in Ewigkeit. Im Jahre 1567. Jochigim Teskendorp (Glockengießer zu Stettin), Jochgim Kroger, Richter zu Templin, Michil Kaner, Jochgim Gninow, Gottesleute zu Gandenitz".

Weitergehende Information zur Kirche Gandenitz unter: www.uckermark-kirchen.de