Die Bäckerei wurde Ende des 18. Jahrhunderts von Wilhelm Strempel betrieben. Später führte sein Sohn Gustav das Handwerk weiter. Bäckermeister Rudolf Strempel übernahm die Bäckerei 1935. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde neben dem Bäckerhandwerk auch eine Mühle betrieben, die im Jahre 1951 abgerissen wurde. 1972 feierte er sein 40jähriges Meister- jubiläum. Ein Jahr später schloß die Bäckerei.
Eine Schmiede existierte an diesem Standort seit dem 16. Jahrhundert. Laut Chronik war 1852 der Schmiedemeister und Gerichtmann August Behrend der Besitzer der Schmiede. 1860 übernahm Gustav Schmidt die Schmiede, die er 1911 an seinen Sohn Karl Schmidt übergab. Ein Neuaufbau der Schmiede erfolgte im Jahre 1914. Karl Schmidt war 1927 Mitglied der Preisvereinigung der Schmiedemeister im Kreis Templin.
Der Sohn des Schmiedemeisters, Gerhard erlernte in der väterlichen Schmiede auch das Schmiedehandwerk in den Jahren 1934 bis 1937. Die Lehre dauerte damals dreieinhalb Jahre. Die Schmiede wurde bis 1955 betrieben. Seit dieser Zeit steht die Schmiede leer oder wird als Abstellmöglichkeit genutzt.
Einige Fachwerkhäuser aus dem 17. Jahrhundert, zum Teil noch gut erhalten, stehen im Angerdorf Gandenitz. Der Bereich um den Anger ist denkmal- geschützt.
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Durch den Lauf der Jahre können sich Veränderungen zu den Informationen und Fotoansichten ergeben.