Aus der Chronik Gollins ist zu entnehmen, daß sich bereits vor 1818 eine Schule im Dorf befand. Die Lehrer waren früher oftmals Handwerker des Ortes, die den Schulunterricht nebenbei betrieben. Im Sommer besuchten wesentlich weniger Kinder die Schule als im Winter. Sie mußten auf den Feldern arbeiten. Der Kostenträger der Schule war die Kirchenbehörde und später dann die Gemeinde. Am 20. Mai 1814 wütete ein Großfeuer in Gollin, dem auch das Schulgebäude zum Opfer fiel. Drei Jahre später wurde an gleicher Stelle ein neues Schulgebäude gebaut.
In den 30er Jahren unseres Jahrhunderts entsprach das Schulhaus nicht mehr den Anforderungen, es wurde zwischen Kirche und altem Schulhaus eine neue Schule erbaut. Nach dem 2. Weltkrieg befand sich im alten Schulgebäude zeiweise der Schulhort. Jetzt wird das Schulhaus als Wohnung genutzt.
Am Dorfausgang, in Richtung Vietmannsdorf, befindet sich am Gollinsee die Badestelle des Ortes. Das klare Wasser, die schöne Umgebung locken nicht nur Einheimische, sondern auch viele Berliner und Durchreisende zum Baden und Verweilen.
Spielplatz an der BadestelleIn den 60er Jahren wurde durch die Bewohner der Gemeinde die Badestelle erneuert. Nach 1990 erhielt die Badestelle
einen Kinderspielplatz und Sitzmöglich- keiten zum Picknick.
!! Bitte beachten:
Durch den Lauf der Jahre können sich Veränderungen zu den Informationen und Fotoansichten ergeben.