Die Gebäude der jetzigen Oberförsterei entstanden in den Jahren um 1905. Heute ist die Oberförsterei Reiersdorf für die Revierförstereien Wucker, Poratz, Ringenwalde, Reiersdorf, Gollin und Götschendorf mit einer Gesamtfläche von 6662 Hektar, darunter 6231 Hektar Landeswald, zuständig.
Hinweisschild zur Waldschule ReiersdorfIn der historischen Oberförsterei befindet sich die Waldschule Reiersdorf. Hier werden Schulklassen von Förstern auf dem Lehrpfad und der Naturbeobachtungskanzel betreut.
Der Reiersdorfer See im Naturschutzgebiet Reiersdorfer Seebruch ist ein verschwundenes Gewässer. Vor Zeiten hier wirklich ein See den Hinmel gespiegelt, eine der zahllosen Hinterlassenschaften in der Uckermark. Heute breitet sich eine waldfreie Fläche aus, die von einem See-Rest, einem feuchten und nassen Bereich im Zentrum, Weidengebüsch und aufkommenden Baumbestand an den Rändern geprägt ist.
Oberflächliche Entwässerung, sinkende Grundwasserstände, starke Verdunstung und sich verringernde Niederschläge werden als Ursache genannt, wenn nach dem Verschwinden von Flachseen in unserer Region gefragt wird.
Allein im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin verschwanden in den letzten Jahren 15 Seen aus der Landschaft, ein Verlust für Menschen und Natur. Ein Anlass für die hier Lebenden, darüber nachzudenken, wie das Wasser wieder zurückgeholt werden kann.

Fische sind nun nicht mehr anzutreffen, auch das einst ansässige Kranichpaar ist längst fort. Dafür gibt es aber reichlich Wild. Wer still auf dem Beobachtungsturm ausharrt, hat beste Chancen, mehrere unserer heimischen Wildarten zu sehen. Rehe, Rothirsche, Damwild, und sogar das seltene Muffelwild leben hier und können auch tagsüber beobachtet werden.
!! Bitte beachten:
Durch den Lauf der Jahre können sich Veränderungen zu den Informationen und Fotoansichten ergeben.