Das Döllnfließ entspringt aus dem Großen Döllnsee, durchquert den Kleinen Döllnsee und erreicht die Havel, bzw. den in späteren Jahren gebauten Vosskanal. Vom Döllnsee bis zur Havel fällt das Fließ von 187 auf 135 Fuß (1 Fuß = 0,314 m). Vom Döllnsee bis zur Havel waren früher neun Schleusen zu überwinden. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde Holz auf dem Dölinfließ geflößt. Durch den Bau einer Waldbahn, am Ende des vorigen Jahrhunderts (zum Abtransport des Holzes), konnte die Flößerei eingestellt werden. Das Dölinfließ bildet streckenweise die Grenze zwischen der Uckermark und Barnim. Das Fließ ist heute Bestandteil des Biosphärenreservates Schorfheide/Chorin.
Vor 266 Jahren bestand bereits eine Schule in der Groß Döllner Reihenstraße. Sie wurde bei einem Großbrand 1843 völlig zerstört. Danach zog die Schule in das ehemalige Gutshaus, wo sie bis zu ihrer Schließung ihr Domizil hatte.
Nach 1945 hatte die Groß Döllner Schule 3 Klassenräume. Unterrichtet wurden die Schüler von Klasse 1 bis 8. Später mußten die älteren Mädchen und Jungen zur Schule nach Kurtschlag. Zum l. Juli 1969 wurde die Schule in Groß Dölln aufgelöst, alle Schüler mußten nach Kurtschlag.
Am l. Juli 1970 bezog der Kindergarten das ehemalige Schulgebäude. Ein Jahr später erhielt das Gebäude moderne sanitäre Einrichtungen. Nach Abschluß der Modernisierung fanden im Haus die Arztpraxis, eine Schwesternstation und der Kindergarten seinen Platz.
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Durch den Lauf der Jahre können sich Veränderungen zu den Informationen und Fotoansichten ergeben.