Am 1. Mai 1992 eröffnete Klaus Korduan seine Brennstoffhandel und Transportfirma. Die sieben Angestellten transportieren mit den vier Kippzügen und einem kleinen Kipper Brennstoffe (Kohlen) und Schüttgüter für Betriebe und Privatpersonen. Geplant ist eine Erweiterung der Firma und Verlegung des Betriebsgeländes außerhalb des Dorfes auf die ehemalige Radarstation.
Zu den wenigen Wiedereinrichtem von landwirtschaftlichen Betrieben gehört auch Thilo Schröder. Er und zwei Mitarbeiter bewirtschaften 150 Hektar Land und versorgen 30 Milchkühe und 30 Stück Jungvieh. Die 1991 beantragten Fördermittel wurden 1994 bewilligt, eine Baugenehmigung für eine moderne Stallanlage erteilt, sodaß nach Fertigstellung des neuen Stalles die Anzahl der Milchkühe auf 60 steigt.
Bereits in dritter Generation sorgt die Familie Steltner für das leibliche Wohl der Einheimischen und Gäste. Im Jahre 1898 erhielt Paul Steltner die Schankgenehmigung für die "Kneipe". Von 1948 bis 1973 wurde die Gaststätte vom Sohn des Gründers, der ebenfalls Paul heißt, geführt. So, wie viele Gaststätten in den Dörfern des Kreises Templin, war auch "Steltners Kneipe" in den Jahren von 1973 bis 1989 an die Konsum-Genossenschaft vermietet worden. Danach wurde sie wieder als Familienbetrieb durch Gisela Knobloch, die Tochter von Paul Steltner, weitergeführt.
"Steltners Kneipe" wurde modernisiert, es erfolgte ein Sanitäranbau, die Heizung wurde erneuert und das Gebäude vollständig renoviert. Bekannt wurde die Gaststätte insbesondere auch dadurch, daß in ihr zünftig Karneval gefeiert wurde und wird. Auch der Reiter- und Sportlerball entwickeln sich zu traditionsreichen Veranstaltungen. "Steltners Kneipe" bietet im Gastraum 25 Gästen Platz, im Vereinszimmer 20 Plätze und im Saal können 100 Personen sich amüsieren.
..... Ergänzung 2006: Der Bevölkerungsrückgang auf dem Land und die allgemeine wirtschaftliche Lage führen in den kleinen Orten zur Schließung von Gaststätten. So existiert "Steltners Kneipe" heute nicht mehr.
!! Bitte beachten:
Durch den Lauf der Jahre können sich Veränderungen zu den Informationen und Fotoansichten ergeben.