Die Familie Winkler stammt eigentlich aus Hammelspring. Im vergangenen Jahrhundert zogen die Winklers nach Storkow. Es wurde Landwirtschaft betrieben, aber auch Korn gemahlen (Familie hatte das Mahlrecht), mittels einer Windmühle. Die Mühle brannte 1906 ab. Danach wurde mit Brot gehandelt, etwas später nach dem Bau eines Backofens auch selbst Brot gebacken.
Bäckerei Winkler in StorkowArnold Winkler erlernte das Bäckerhandwerk in Zehdenick, legte 1922 die Meisterprüfung ab und übernahm die Bäckerei. Nach dem Erwerb des Gebäudes baute er eine Backstube und einen Verkaufsladen an. Mit Unterbrechung, Kriegs-und Nachkriegsjahre, führte Amold Winkler die Bäckerei bis 1959, dann übernahm Sohn Wolfgang die Bäckerei. Zuvor hatte er selbst Bäcker und Konditor gelernt und 1957 seine Meisterprüfung abgelegt.
Heute sind 11 Beschäftigte, darunter ein Lehrling, in der Bäckerei Winkler in Storkow und in den Filialen in Milmersdorf und Templin tätig. Bekannt ist die Bäckerei für ihre wohlschmeckenden Torten und den Spezialitäten wie Kekse und Dominosteine zum Weihnachtsfest.
..... Ergänzung 2006: Die Anzahl der Beschäftigten der Bäckerei Winkler ist sicher zurückgegangen. Die Bäckerei mit Filialen besteht aber noch immer.
Zur Ehrung der Gefallenen Soldaten aus Storkow während des 1. Weltkrieges wurde 1920 ein Denkmal aufgestellt. 1945 wurde das Denkmal ungekippt und eingegraben, bei Straßenarbeiten 1982 gefunden und dann auf dem Friedhof wieder eingegraben, bevor es 1990 ausgegraben und am alten Standort aufgestellt wurde.
!! Bitte beachten:
Durch den Lauf der Jahre können sich Veränderungen zu den Informationen und Fotoansichten ergeben.