Ursprünglich befand sich der Friedhof auf dem Gelände des Kirchhofes. Später (Zeitpunkt nicht bekannt) wurde der Friedhof zum heutigen Standort verlegt und als Gemeindefriedhof ausgewiesen. Die Bürger der Gemeinde bauten 1958 eine Trauerhalle. Die Steine für das Fundament stammten von der ehemaligen Brennerei des Ortes. Nach 1990 wurde eine größere Trauerhalle gebaut, da die alte Halle nicht mehr den Anforderungen entsprach.
Am 22. Dezember 1946 gründete Adolf Ebermann eine Firma zur Herstellung von Betonelementen und Dachsteinen. Später stieg Sohn Alfried in die Firma des Vaters ein und übernahm diese im Jahre 1963. Als Ein-Mann-Betrieb stellte ab 1978 Alfried vor allem Terrazzoplatten, Fensterbänke und Blumenschalen her. Nach 1990 erweiterte sich das Angebot um die Naturstein- und Mamorbearbeitung.
Bereits 1281 wird über einen Aufenthalt der Brandenburgischen Markgrafen auf der "Curia Vitumanstorpe" (landes- herrschaftlicher Hof) berichtet. Seit 1494 befand sich das Gutshaus (Herrenhaus) im Besitz der Familie derer von Holzendorf. Ein Erbe, Baron von Stein, verkaufte das Gut 1870. Von diesem Zeitpunkt an wechselten häufig die Eigentümer. Einer der bekanntesten Besitzer (1872-1892) war der Bankier Leipziger aus Berlin, der die Ziegelei Ringofen und eine Brennerei baute und somit einen wichtigen Beitrag zum Aufblühen des Dorfes leistete. Zu dieser Zeit wurde auch das Schulzenfließ ausgebaut, so daß es schiffbar wurde. Bevor das Gut mit Herrenhaus 1943 in die Stiftung Schorfheide eingegliedert wurde, war der Besitzer ein Herr Ramacher, Rektor der Engelhardt Brauerei Berlin.
Nach 1945 wurde das Herrenhaus in Volkseigentum überführt und bis 1990 durch die Gemeinde für die verschiedensten Zwecke wie Gemeindeverwaltung, Kindergarten und Wohnstätte genutzt. Danach verkaufte die Gemeinde das Gebäude, das gegenwärtig ungenutzt ist.
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