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Templin - Fotoimpressionen aus der "Perle der Uckermark"


Templin Stadt - Mahltrog / Töpfertor / Stadtmauer

Mahltrog in der Stadtmauer Mahltrog in der Stadtmauer

Der beim Bau der Stadtmauer eingemauerte Mahltrog stammt aus den Jahren der Bronzezeit 2000 bis 800 vor Christi. Der Mahltrog ist Zeugnis einer frühen Besiedelung im Raum Templin. Im Ortsteil Petznick gibt es mit einem Mahlstein, »»Fotoalbum/Templin Ortsteile/Petznick,«« ein weiteres Zeugnis der frühen Geschichte der Uckermark.

Töpfertor Stadtseite Töpfertor Stadtseite Töpfertor Feldseite Töpfertor Feldseite

Das Töpfertor entstand im Jahre 1820 und stellt am Poetensteig eine Verbindung zur Kanalseite her. Der Name Töpfertor nimmt Bezug auf das Töpferhandwerk, welcher sich in der Nähe vom Tor befunden haben muß. Bei Schachtarbeiten wurden in einer Tiefe bis zu 2.5 m gebrannte Töpferscherben gefunden.

Stadtmauer Stadtmauer Stadtmauerverteidigung im Mittelalter Stadtmauerverteidigung im Mittelalter Wohnen an der inneren Stadtmauer Wohnen an der Stadtmauer

Die Stadtmauer entstand im 13./14. Jahrhundert aus Feldsteinen und ersetzte die hölzernen Palisaden und Wallanlagen. Die Stadtmauer auf einer Länge von 1735 m wurde von 3 Toren und 54 Wiekhäusern in einen Abstand von 25-30 m unterbrochen. Die Fundamente haben eine Tiefe bis 2 m und sind breiter als die Stadtmauer. So wurde das Untergraben der Mauer durch Feinde zwecklos. Die Feldsteine wurden beim Bau der Mauer sorgfältig ineinander geschichtet. So konnte eine große Festigkeit mit einer geringen Mauerdicke erreicht werden. Die Stadtmauer mißt im Fuß 1,2-1,4 m und hat auf der Mauerkrone eine Breite von 0.8 m. Die Templiner Stadtmauer besitzt keinen Wehrgang. Diese Aufgabe übernahmen die Wiekhäuser. Auf Hinweistafeln an der Stadtmauer ist eine Darstellung der mittelalterlichen Verteidigung zu sehen. Ab 1990 wurde mit der Sanierung der Stadtmauer und 1996 mit der Pflasterung des Rundweges begonnen. Nach Abschluß der Sanierungsarbeiten wurde am 4.10.2002 auf dem Eulenturm die Stadtfahne gehisst.