Der Pulverturm ist im 15. Jahrhundert aus einem Wiekhaus entstanden. Er wurde nach dem Aufkommen der Feuerwaffen gebaut, um das Schießpulver der Stadt sicher zu lagern. Durch das gemauerte Kegeldach war das Pulver auch vor Flammen geschützt. Zur Verteidigung wurde der Pulverturm auch mit Schießscharten versehen.
Das ehemalige Akzisehaus, ein Torschreiberhäuschen, wurde 1768 zusammen mit dem Neuen Tor errichtet. Seit der Aufhebung der Akzise in den 20er Jahren des 19. Jh. war bis 1990 Wohnhaus. Nach umfassender Sanierung wurde es dann zum Sitz des Fremdenverkehrsvereins Templin und heutigen TourismusService Templin. Das Neue Tor der Stadtmauer, welches sich am Akzisehaus befand und dem Eichwerder Tor ähnelte, wurde 1960 wegen des zunehmenden Straßenverkehrs abgerissen.
Am Ende der Rühlstraße an der Stadtmauer steht der Eulenturm. Der Turm ist ein als Rundturm bereits im 14. Jahrhundert umgebautes Wiekhaus. Der Eulenturm auch "Hungerturm" genannt, mit der in 6 m Höhe liegenden Tür durch den die Inhaftierten herabgelassen wurden, diente im Mittelalter als Stadtgefängnis. Heute weht auf dem Eulenturm die Stadtfahne.
Unweit vom Eulenturm führt ein Durchgang zum ehemaligen Stadtgefängnis. Bis in die 50-ziger Jahre wurde das alte Stadtgefängnis genutzt. Später war es bis zur Wende 1990 Wohnhaus. Nach längerem Leerstand erfolgte eine Sanierung und Umbau des Gebäudes zu einem Eiscafé & Bistro, welches 2001 eröffnet wurde. Bei der Sanierung des Gebäudes wurde vieles erhalten. Aus den ehemaligen Zellen wurden Toiletten. Die Tür einer Zelle bildet einen Wandschmuck im Gastraum.