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Templin - Fotoimpressionen aus der "Perle der Uckermark"


Aus der Chronik Chronik Beutel

Erste Erwähnung des Dorfes "Beytel" im 14. Jahrhundert. Der Ort wurde im Dreißigjährigen Krieg vollständig zerstört und blieb danach wüst.

Im Jahre 1749 wurde die Kolonie Beutel durch Einwanderer aus der Pfalz, Priborn im Hunsrück, aus Holstein und Mecklenburg neu gegründet. Der König Friedrich II. gab den Ansiedlern freies Bauholz und gewährte dreijährige Abgabenfreiheit.

Bei der Gründung zählte die Kolonie Beutel 20 Familien mit rund 100 Einwohnern. Durch die Parzellierung der 9 Bauernhöfe im Jahre 1849 - 1865 und durch Erstellen mehrerer Parzellen waren neue Ansiedlungen entstanden. Die Einwohnerzahl erhöhte sich auf 350.

Im Jahre 1807 wurde auch Beutel von den Drangsalen des Krieges (Napoleonische Kriege) heimgesucht.

Am 17. September 1849, also 100 Jahre nach Gründung des Dorfes, wurde der Ort durch eine Feuersbrunst fast vollständig zerstört. Weitere große Brände waren in den Jahren 1864, 1868 und 1871.

Quellenangabe: Aus dem Faltblatt "Beutel" vom Fremdenverein Templin e.V. (1995)

Geschichte des Ortsteils Beutel auf der Seite der: Stadt Templin