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Templin - Fotoimpressionen aus der "Perle der Uckermark"


Aus der Chronik Chronik Grunewald

Bevor das Kolonistendorf Grunewald entstand, waren bereits um 1661 Zaunsetzerstellen am neuen Großen Wildzaun, an der kurfürstlich Großen Werbellinschen Heide, errichtet worden.

Die erste urkundliche Erwähnung von Grunewald stammt aus dem Jahre 1718 im Zusammenhang mit dem Zaunsetzer Gert Amerlahn, der am Wildzaun im Reiersdorfschen Revier 107 Morgen Acker hat.

In der Chronik des Dorfes wird beschrieben, daß sich 1727 das Vorwerk "Grünwald" (später Grunewald) herausbildete.

Das Dorf Grunewald entstand nach dem Plan zur Anlegung eines Kolonistendorfes aus dem Jahre 1748 und dem Plan zum Bau von 10 Bauernhöfen mit 90 Morgen und weiteren Ansiedlungen. Im Jahre 1751 siedelte "Friedrich der Große", neben dem kleinen zum Amte Zehdenick gehörenden Vorwerk "Grünwald", 10 Kolonistenbauem aus Mecklenburg an. Sie sollten sich durch Urbarmachung dieses Teils der Schorfheide, am Rande des landesherrlichen Jagdreviers, eine neue Heimat schaffen. Weitere Siedler kamen laut Chronik zumeist aus benachbarten Dörfern.

Im Jahre 1831 brannte das Dorf mit seiner Kirche ab. Neun Jahre nach dem Brand hatte das Dorf Grunewald bereits wieder 38 Wohnhäuser.

Die Mehrzahl der Häuser in Grunewald, die jetzt noch vorhanden sind, entstanden in den Jahren zwischen 1870 und 1900. Typisch für diese Häuser ist die langgestreckte Gebäudeform mit relativ geringen Traufhöhen sowie einem Krüppelwalmdach. Weitere Häuser stammen aus den Jahren um 1930. Gekennzeichnet sind diese durch eine deutlich höhere Traufhöhe und das vorhandene Satteldach.

Quellenangabe: Aus dem Faltblatt "Grunewald" vom Fremdenverein Templin e.V. (1995)

Geschichte des Ortsteils Grunewald auf der Seite der: Stadt Templin