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Templin - Fotoimpressionen aus der "Perle der Uckermark"


Hindenburg - Stadt Templin - Dorfrundgang

2. Storchennester

Storchennest in Hindenburg Storchennest

Storchennester gab es in Hindenburg wahrscheinlich schon immer. Aus dem Jahre 1906 ist bekannt, daß sich ein Storchennest auf der Scheune mit dem Schilfrohrdach des Grundstückes Nr. 28, neben der alten Dorfschmiede, befand. In der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts wurde die Scheune wegen Baufälligkeit abgetragen und das Nest zerstört. In der Hoffnung, daß wieder Störche im Dorf Einzug halten werden, errichtete die Familie H. Kohlberg auf ihrem Grundstück in den siebziger Jahren ein Storchennest. Dieses Nest wurde angenommen und ist wie jedes Jahr von einem Storchcnpaar besetzt.

Ein zweites Storchennest befand sich auf der Kreutzfeldtschen Scheune, die wie die vorangegangene nicht mehr existiert. Es wird berichtet, daß der Grundstückseigentümer verwundert war, daß das Storchenpaar eines Jahres Anfang dieses Jahrhunderts ausblieb. Im gleichem Jahr brannte die Scheune mit dem unbesetzten Nest nieder. Vielleicht wurden die Tiere durch ihren Instinkt geschützt. Im Jahre 1994 hat die Familie Golz auf ihrem Grundstück einen 8 Meter hohen Storchenmast mit Nisthilfe aufgestellt. Das Nest wurde sofort von einem Storchenpaar angenommen. Durch Nahrungsmittelmangel in den Sommern Anfang der neunziger Jahre sind die Tiere sehr zutraulich geworden und haben sich von der Familie füttern lassen.

3. Badestelle am Röddelinsee

Badestelle Hindenburg am Röddelinsee Badestelle Badestelle Hindenburg am Röddelinsee Badestelle

Ein kleiner Feldweg führt an der Kirche und einem Storchennest vorbei zur Badestelle am Röddelinsee. Die Badestelle ist landschaftlich sehr schön gelegen und hat eine große Liegewiese. Soweit bekannt ist, wurde diese Badestelle schon immer von den Einwohnern und Gästen benutzt. Früher benutzten die Dorfbewohner die Liegewiese auch zum Ausbleichen der gewaschenen Wäsche. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden an der Badestelle, dort wo heute noch Obstbäume stehen, zwei Arbeiterhäuser. Der sogenannte "Wohnplatz am See", bestand noch bis Mitte der fünfziger Jahre, bis er wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. Am Röddelinsee gibt es mehrere Quellen. Auch die Wasserversorgung des "Wohnplatz am See" erfolgte mit Quellwasser.

Seeblick nach Röddelinsee von der Badestelle in Hindenburg Seeblick

Von der Badestelle hat man einen schönen weiten Blick über den See auf das Dorf Röddelin. Links an der Badestelle führt der Dorflehrpfad an Bootsschuppen und Steganlagen des Vereins "Wassersportfreunde Hindenburg e.V" vorbei.