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Templin - Fotoimpressionen aus der "Perle der Uckermark"


Aus der Chronik Chronik Klosterwalde

Das Dorf Klosterwalde wird ertsmalig 1375 als Closterwolde erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt waren 4 Pfarrhufen und 33 Bauernhufen besetzt. Weiterhin gab es einen Schankkrug und eine Mühle, sie lag wüst.

Aus dem Jahre 1602 berichtet die Chronik über eine Windmühle, die von v. Arnim erbaut war. Zu dieser Zeit wurde auf dem Felde zu Netzow (gehörte zu Klosterwalde) schon Teer und Holzkohle hergestellt. Die Abgaben mußten an das Niederhaus zu Boitzenburg entrichtet werden.

Das Dorf hatte im Jahre 1755 einen Lehnschulzen mit vier Hufen, einen Pfarrbauern mit vier Hufen, 16 Bauern und 6 Kossäten. Weiterhin gab es einen Hirten für alle Hütungen, einen Schmied, einen Küster, einen Schankkrug und einen Erbmüller. Interessant ist auch, daß es zu jener Zeit keinen Dorfarmen gab.

Zwanzig Jahre später findet in der Chronik eine Wassermühle Erwähnung. Die Anzahl der Bauern ist auf 18 gestiegen. Im Dorf befinden sich nunmehr insgesamt 28 Feuerstellen.

Die Kirche in Klosterwalde ist ein Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert. Größere Umbauarbeiten fanden im 18. Jahrhundert statt. Ein beredtes Zeugnis dafür ist die Wetterfahne auf dem Kirchturm, die mit der Jahreszahl 1737 versehen wurde.

Klosterwalde entwickelte sich in den Folgejahren sehr rasch. Im Jahre 1860 gab es fünf öffentliche Gebäude, 42 Wohn- und 94 Wirtschaftsgebäude. Für den schnellen wirtschaftlichen Aufschwung sorgten zwei Ziegeleien, sowie eine wassergetriebene und eine windgetriebene Getreidemühle.

Quellenangabe: Faltblatt zur "Gemeinde Klosterwalde" vom Fremdenverein Templin e.V. (1995)

Geschichte des Ortsteils Klosterwalde auf der Seite der: Stadt Templin