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Templin - Fotoimpressionen aus der "Perle der Uckermark"


Metzelthin - Stadt Templin - Dorfrundgang

1. Märchenland - "Frau Holle"

Hexenhaus im Märchenland - "Frau Holle" Hexenhaus im Märchenland Frau Holle

Auf diesem Grundstück entsteht ein Märchenland des Brandenburgischen Kulturbundes e.V.. Das Projekt wird vom Umweltministerium unterstützt und soll Kindern und Jugendlichen helfen, ihre Freizeit erlebnisreich zu verbringen.

..... Ergänzung 2006: Das Märchenland "Frau Holle" ist entstanden und der Kulturbund e.V. lädt zu einen Besuch ein. Zu erreichen unter der Telefonnummmer 039885 2164.

2. Ehemaliger Bahnhof

Überreste vom Bahn-Haltepunkt Metzelthin Haltepunkt Reste einer Eisenbahnbrücke in Metzelthin Brückenreste

Der Bau der Bahnstrecke mit den Haltestationen Fährkrug, Knehden, Metzelthin, Warthe, Hardenbeck, Krewitz, Weggun, Arendsee, Parmen, Fürstenwerder fand in den Jahren 1912-1914 statt. Feierlich eingeweiht wurde die Strecke am 1. April 1914. Auf dem Bahnhof Fährkrug kreutzten sich die Linien Templin-Fürstenwerder und Templin-Prenzlau.

Mit der Eisenbahn wurde neben den Fahrgästen alles transportiert, was in den Dörfern produziert und nach Templin bzw. Prenzlau gebracht werden mußte. Deutsche Soldaten zerstörten zum Ende des 2. Weltkrieges Brücken und Teile der Eisenbahnlinie. Nach dem Krieg wurden Schienen und Schwellen demontiert und abtransportiert. Ein Teil des ehemaligen Bahndammes ist heute Bestandteil des Uckermärkischen Heideweges.

3. Bauernstube "Zur Linde"

Baracke der ehemaligen Bauernstube Metzelthin Baracke der ehemaligen Bauernstube

Das Gebäude, eine ehemalige Wehrmachtsbaracke, wurde 1952 von der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft als Stall genutzt. Er wurde im Folgejahr zu einer Zentralschule umgebaut für die Kinder der Dörfer Metzelthin, Kloster walde, Netzow, Jakobshagen und Warthe. Ein LKW mit Plane brachte die Schüler zum Unterricht. Der Schulbetrieb in dem Gebäude wurde bereits 1954 eingestellt. Die Schüler der 5. bis 8. Klasse mußten nun nach Warthe, die der 1. bis 4. Klasse blieben im Ort und gingen in die alte Schule.

In die ehemalige Schulbaracke zogen das LPG-Büro und der Bürgermeister ein. Außerdem wurde ein Teil als Tanzsaal genutzt. In den 60er Jahren bis 1987, war dort ein Kinderferienlager untergebracht. Auf Initiative der Metzelthiner Bürger wurde hier am 2. April 1988 eine Bauernstube eingeweiht, die durch die Vereinigung der gegenseitigen Bauerhilfe (VdgB) finanziert wurde. Am 1. Mai 1990 übernahm Roswitha Ebel diese Einrichtung privat. ..... Ergänzung 2006: Die Bauernstube wurde im Jahre 2000 geschlossen. Heute ist die Baracke nur noch ein Wohnhaus.