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Templin - Fotoimpressionen aus der "Perle der Uckermark"


Aus der Chronik Chronik Storkow

Bereits 1317 wurde Storkow unter dem Namen Storkouue erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort entstand als Siedlung des brandenburgischen Markgrafen "Fürst Waldemar der letzte der Askanier". Am 1. Mai 1317 überläßt der Markgraf dem Zisterzienserkloster zu Himmelpfort den Kalkofen zu Storkow.

Im Jahre 1335 kaufte das Kloster Himmelpfort das ganze Dorf Storkow, den Lehenbruch (jetzt Leuenbruch), den Kremmelsee (jetzt Krempsee) sowie vom Markgrafen Ludwig dem I., die Fischerei und die Eichenmast.

Bei der Säkularisierung des Klosters Himmelpfort im Jahre 1547 ging Storkow an den Feldmarschall Adam Trott von Badingen und Himmelpfort.

Im Jahre 1578 gab es in Storkow 17 Hufenbauer und sieben Kossäten, einen Schmied, einen Hirten und den Lehnschulzen Hans Schröder. Das zu Storkow gehörende Arial betrug 4175 Morgen, darunter 3498 Morgen Acker und 227 Morgen Wiese.

Ab 1727 gehörte das Dorf das Dorf zum königlichen Amt Badingen. Nach 1815 gehörte Storkow zum Amte Zehdenick.

Die landwirtschaftliche Prägung des Dorfes wird deutlich an einer Aufstellung aus dem Jahre 1939. Damals gab es 60 Bauernhöfe in Storkow, darunter ein Bauer mit über 100 Hektar Land, 10 Bauern mit 50 bis 100 Hektar, acht Bauern mit 20 bis 50 Hektar, 11 Bauern mit 10 bis 20 Hektar, sowie Bauern, Kleinbauern und Handwerker bis 10 Hektar Land.

Die Mehrzahl der heute noch vorhandenen Wohnbebauung (54 Prozent) stammt aus dem vergangenen Jahrhundert.

Quellenangabe: Faltblatt zur "Gemeinde Storkow" vom Fremdenverein Templin e.V. (1995)

Geschichte des Ortsteils Storkow auf der Seite der: Stadt Templin