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Templin - Fotoimpressionen aus der "Perle der Uckermark"


Templin Stadt - Mühlentor / Templiner Mühle

Mühlentor Stadtseite Mühlentor Stadtseite Mühlentor Feldseite Mühlentor Feldseite

Das Mühlentor ist das kleinste der drei Templiner Stadttore. Wie auch bei den anderen zwei Stadttoren wurde das Mühlentor im der 1. Hälfte des 14. Jahrhundert auf den Resten der Vorgängerbauten aus Feldsteinen aufgebaut. Das Mühlentor ist das älteste der Templiner Stadttore. Über der Tordurchfahrt wurde ein zweigeschossiger Backsteinbau errichtet Ein aus Backstein gebildeter Plattenfries mit Palmettenornament trennt die Geschosse auf der Stadtseite und ist auch auf der Feldseite zu finden. Das Gesims der Klosterkirche Chorin diente hierfür als Vorbild. Auf der Feldseite befindet sich eine Wehrplattform, deren Zugangsöffnungen heute geschlossen sind. Das Mühlentor beherbergte zuletzt den Volkskunstverein zur Pflege uckermärkischer Traditionen. Zur Zeit ist das Tor ungenutzt.

Templiner Stadtmühle Templiner Stadtmühle Mühle Kanalseite Mühle Kanalseite

Seit 1320 urkundlich erwähnt, wird in Templin eine Mühle betrieben. Die Mühle am unteren Ende des Stadtsees, dem Mühlenteich, war eine Wassermühle. Über Jahrhunderte in städtischem Besitz, hat die Templiner Mühle eine bewegte Geschichte hinter sich. So gab es Rückschläge durch Brände und durch das Hochwasser 1574 wegen einem Dammbruch des Dolgensees. Mehrmals wurde die Mühle wieder aufgebaut. Bis zur Errichtung der ersten Templiner Schleuse war der Mühlenbach der einzige Abfluß vom Stadtsee zur den Niederungen des heutigen Templiner Kanals. Die Funktion der Mühle ist Geschichte. Heute befindet sich im Gebäude der "Alten Mühle Templin" ein Sport- und Fittnessstudio. Auf der Kanalseite der Mühle entsteht ein Wasserwanderrastplatz für Kanutouristen.